• 24. April 2024 12:46

Intel hat soeben die bisher größte Investition eines Unternehmens in Israel getätigt

Michael Falkenberg

VonMichael Falkenberg

Dez 28, 2023
Intel hat soeben die bisher größte Investition eines Unternehmens in Israel getätigt

Der Chiphersteller hat zugestimmt, Milliarden in Israel zu investieren, nachdem er von der israelischen Regierung einen großzügigen Anreiz erhalten hat.

Intel bestätigt 25 Mrd. USD Investition in Israel

Der US-Chiphersteller Intel hat eine neue Investition in Höhe von 25 Mrd. USD (22,6 Mrd. EUR) in Israel bestätigt, die als die größte bezeichnet wird, die jemals von einem Unternehmen in diesem Land getätigt wurde.

Als Teil der Vereinbarung hat Intel von der israelischen Regierung einen Zuschuss in Höhe von 3,2 Milliarden Dollar (2,9 Milliarden Euro) für die neue Chipfabrik erhalten.

Die Unterstützung und das langfristige Engagement des US-Chipherstellers kommen zu einer Zeit, in der Israels Krieg mit der militanten palästinensischen Gruppe Hamas eskaliert und der Druck der USA auf Israel wächst, den Schaden für die Zivilbevölkerung im Gazastreifen zu minimieren.

„Diese Investition in einer Zeit, in der Israel einen Krieg gegen das Böse führt, einen Krieg, in dem das Gute das Böse besiegen muss, ist eine Investition in die richtigen und gerechten Werte, die den Fortschritt für die Menschheit bedeuten“, sagte Finanzminister Bezalel Smotrich gegenüber Reuters.

Intel ist bereits 50 Jahre in Israel präsent

Der Chip-Riese ist seit über 50 Jahren in Israel präsent und ist der größte private Arbeitgeber und Exporteur des Landes.

Die Investitionspläne waren bereits im Juni 2023 vom Finanzministerium angekündigt worden, aber der Chiphersteller hat sie erst am Dienstag offiziell bestätigt. Nach der Ankündigung stiegen die Aktien von Intel an der Nasdaq um mehr als 5 %.

Das neue Werk, in dem Tausende neuer Arbeitsplätze entstehen sollen, wird als Erweiterung der bestehenden Produktionsstätte in Kiryat Gat dienen, die etwa 42 km vom kriegsgebeutelten Gazastreifen entfernt liegt. Der Chiphersteller hat sich außerdem verpflichtet, in den nächsten zehn Jahren Waren und Dienstleistungen im Wert von 60 Milliarden Schekel (15 Milliarden Euro) von israelischen Zulieferern zu kaufen.

Das Projekt ist ein „wichtiger Teil von Intels Bemühungen, eine widerstandsfähigere globale Lieferkette zu fördern, neben den laufenden und geplanten Produktionsinvestitionen des Unternehmens in Europa und den Vereinigten Staaten“, so das Unternehmen in einer Erklärung.

Intel lehnte es ab, zu sagen, welche Technologie in der neuen Fabrik 38, die voraussichtlich 2028 in Betrieb genommen wird, produziert werden soll.

Michael Falkenberg

Michael Falkenberg

Michael Falkenberg ist ein erfahrener Nahost-Korrespondent, der derzeit aus dem Konfliktgebiet zwischen dem Gazastreifen und Israel berichtet. Er verfügt über ein tiefgreifendes Verständnis der komplexen politischen und sozialen Dynamiken der Region und liefert seinen Lesern fundierte und objektive Berichterstattung.

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